- Bockelnhagen
-
Wappen Deutschlandkarte 51.56361111111110.424166666667210Koordinaten: 51° 34′ N, 10° 25′ OBasisdaten Bundesland: Thüringen Landkreis: Eichsfeld Verwaltungs-
gemeinschaft:Eichsfeld-Südharz Höhe: 210 m ü. NN Fläche: 18,65 km² Einwohner: 410 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km² Postleitzahl: 37345 Vorwahl: 036072 Kfz-Kennzeichen: EIC Gemeindeschlüssel: 16 0 61 011 Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 12
37345 Weißenborn-LüderodeWebpräsenz: Bürgermeister: Frank Hartmann (SPD) Lage der Gemeinde Bockelnhagen im Landkreis Eichsfeld Bockelnhagen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Südharz. Bockelnhagen ist eines der wenigen Dörfer im Landkreis Eichsfeld, die nicht zum historischen Eichsfeld gezählt werden.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Bockelnhagen und Weilrode.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Gründung und Zugehörigkeit
Bockelnhagen wurde 1143 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte von 1816 bis 1944 zum Regierungsbezirk Erfurt der preußischen Provinz Sachsen. Im Jahr 1143 erbaute Pencesslaus Rieme im Ort den Rittersitz zu Bockelnhagen, worauf er und einige seiner Nachkommen den Namenszusatz von Bockelnhagen erhielten, während ein anderer Zweig, jener seines Sohnes Goserich, sich in Esplingerode niederließ und den dortigen Ortsnamen übernahm. Jene Herren von Rieme waren Abkömmlinge der Geschlechtes derer von Minnigerode, welche sich in der zweiten Linie häufig von Rieme nannten.[2] Späterhin spalteten sich von der Bockelnhagener Linie die Zweige derer vor dem Schulenberge, auf dem Hohenhause, auf dem Oberhofe, auf dem Forstmeistershofe und zu Wollershausen ab. Das Wappen derer von Bockelnhagen führte zwei silberne, mit der Spitze auf- und auswärts gekehrte Fischangeln, die auf roten Grund lagen, sowie sieben Pfauenfedern, welche einen Helm bekrönten.[3]
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
- 1994: 624
- 1995: 618
- 1996: 613
- 1997: 630
- 1998: 619
- 1999: 591
- 2000: 590
- 2001: 485
- 2002: 478
- 2003: 469
- 2004: 472
- 2007: 454
- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Wappen
Blasonierung: „In Rot einen schräglinken silbernen Balken, belegt mit einem schräglinken blauen Wellenbalken, oben ein silberner Turm und unten ein silberner Angelhaken.“
Der Wellenbalken steht für das zur Gemeindeflur gehörige Quellgebiet der Weilroder Eller. Der Angelhaken geht auf das Wappenbild der Herren von Bockelnhagen zurück, die ihn, wie alle zum Stamm der Rieme gehörenden im Wappen führten. Der stilisierte Turm symbolisiert die in ihren Grundmauern erhaltene Allerburg bei Bockelnhagen.
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat von Bockelnhagen setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.
- SPD: 4 Sitze
- Freie Wähler Frauen : 2 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[4]
Bürgermeister
Der ehrenamtliche Bürgermeister Frank Hartmann (SPD) wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[5]
Sehenswürdigkeiten
- Allerburg
- Kirchruine Kirchdorf
- Heeresbuche im Schulenberg
Bildung
In Bockelnhagen gibt es seit 2003 mit der IGEL-Schule eine freie Grundschule mit einem reformpädagogischen Hintergrund.
Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexikon. Sechster Band. Friechrich Voigt's Buchhandlung, Leipzig 1865, S. 303f.
- ↑ Christian Friedrich August von Meding (Hrsg.): Nachrichten von adelichen Wapen. Sechster Band. Johann Philipp Christian Reuß, Hamburg 1786, S. 58f.
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010.
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
Weblinks
Am Ohmberg | Arenshausen | Asbach-Sickenberg | Berlingerode | Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) | Birkenfelde | Bockelnhagen | Bodenrode-Westhausen | Bornhagen | Brehme | Breitenworbis | Buhla | Burgwalde | Büttstedt | Deuna | Dieterode | Dietzenrode-Vatterode | Dingelstädt | Ecklingerode | Effelder | Eichstruth | Ferna | Freienhagen | Fretterode | Geisleden | Geismar | Gerbershausen | Gernrode | Gerterode | Glasehausen | Großbartloff | Hausen | Haynrode | Heilbad Heiligenstadt | Helmsdorf | Heuthen | Hohengandern | Hohes Kreuz | Holungen | Hundeshagen | Jützenbach | Kallmerode | Kefferhausen | Kella | Kirchgandern | Kirchworbis | Kleinbartloff | Kreuzebra | Krombach | Küllstedt | Leinefelde-Worbis | Lenterode | Lindewerra | Lutter | Mackenrode | Marth | Niederorschel | Pfaffschwende | Reinholterode | Rohrberg | Röhrig | Rustenfelde | Schachtebich | Schimberg | Schönhagen | Schwobfeld | Sickerode | Silberhausen | Silkerode | Steinbach | Steinheuterode | Steinrode | Stöckey | Tastungen | Teistungen | Thalwenden | Uder | Volkerode | Vollenborn | Wachstedt | Wahlhausen | Wehnde | Weißenborn-Lüderode | Wiesenfeld | Wingerode | Wüstheuterode | Zwinge
Wikimedia Foundation.