Brüheim

Brüheim
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Wappen fehlt
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Brüheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Brüheim hervorgehoben
51.00083333333310.584444444444260
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Mittleres Nessetal
Höhe: 260 m ü. NN
Fläche: 7,45 km²
Einwohner:

532 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99869
Vorwahl: 036254
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 005
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 15
99869 Goldbach
Webpräsenz: www.mittleres-nessetal.de
Bürgermeister: Heiner Both
Lage der Gemeinde Brüheim im Landkreis Gotha
Aspach Ballstädt Bienstädt Brüheim Bufleben Crawinkel Dachwig Döllstädt Drei Gleichen Ebenheim Emleben Emsetal Eschenbergen Friedrichroda Friedrichswerth Friemar Fröttstädt Georgenthal Gierstädt Goldbach Gotha Gräfenhain Großfahner Günthersleben-Wechmar Haina Herrenhof Hochheim Hohenkirchen Hörselgau Laucha Leinatal Luisenthal Mechterstädt Metebach Molschleben Nesse-Apfelstädt Nottleben Ohrdruf Petriroda Pferdingsleben Remstädt Schwabhausen Sonneborn Tabarz Tambach-Dietharz Teutleben Tonna Tröchtelborn Trügleben Tüttleben Waltershausen Wangenheim Warza Weingarten Westhausen Wölfis Zimmernsupra Thüringen Erfurt Ilm-Kreis Landkreis Schmalkalden-Meiningen Wartburgkreis Eisenach Unstrut-Hainich-Kreis Landkreis SömmerdaKarte
Über dieses Bild

Brüheim ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Gotha (Thüringen). Sie liegt im Thüringer Kernland, etwa 12 km nordwestlich der Kreisstadt Gotha.

Seit dem 1. Januar 1997 gehört die Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Nessetal an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort Brüheim wurde bereits im Jahre 531 urkundlich erwähnt. Ritter von Brüheim waren im Mittelalter Dienstleute der Landgrafen von Thüringen. Später gab es Herren von Salza, die vom Geschlecht derer von Wangenheim abgelöst wurden. Im 18. Jahrhundert hatte Brüheim gute Musikinstrumentebauer. 1890 wurde die Nessetalbahn mit einem Bahnhof Brüheim-Sonneborn in Betrieb genommen. 1947 wurden die Gleise als Reparationsleistung an die UdSSR abgebaut. Später hat man die Strecke über Friedrichswerth nach Kindel zum dortigen sowjetischen Truppenübungsplatz wieder aufgebaut, mit dessen Räumung wurde sie überflüssig. 1939 hatte Brüheim 773 Einwohner. Nach der Wende wurde der Ort erfolgreich in das Dorferneuerungsprogramm Thüringens einbezogen.

Sehenswürdigkeiten

Im Dorf befindet sich die teilweise noch erhaltene Käseburg, die zu einem Rittergut gehörte. Dieser Rest des „Steinhofs“ ist jetzt in Privatbesitz und wurde kürzlich renoviert. Die Gebäude des „Edelhofs“ sind auch ansprechend saniert. Die Hälfte der Anlage war 1945 durch Brandbomben verloren gegangen. Das Rittergut der Familie von Wangenheim mit 180 ha wurde 1945 entschädigungslos enteignet und später in Verbindung mit Friedrichswerth als Volkseigenes Gut weiter bewirtschaftet. Auf dem der Kirche benachbarten Friedhof befindet sich ein Erbbegräbnis der Familie. Bemerkenswert ist auch der Gedenkstein an einem Gemeinschaftsgrab für die in den Jahren 1946/47 Verstorbenen der Quarantäne-Station in Brüheim.

Kirche in Brüheim
Edelhof in Brüheim

Söhne und Töchter der Gemeinde

Brüheim ist Geburtsort des Buchhändlers und Verlegers Georg Christian Keil (1764-1807) und des Philosophen und Schachmeisters Carl Theodor Göring (1841-1879).

Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)

Weblinks

 Commons: Brüheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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