Lancia Ypsilon (843)

Lancia Ypsilon (843)
Lancia
Lancia Ypsilon (2003–2006)

Lancia Ypsilon (2003–2006)

Ypsilon
Hersteller: Lancia
Produktionszeitraum: seit 2003
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Steilheck, dreitürig
Motoren: Ottomotoren:
1,2–1,4 Liter
(44–70 kW)
Dieselmotoren:
1,3 Liter
(51–77 kW)
Länge: 3778–3810 mm
Breite: 1704 mm
Höhe: 1530 mm
Radstand: 2388 mm
Leergewicht: 945–1045 kg
Vorgängermodell: Lancia Y
Nachfolgemodell: Lancia Ypsilon (846)

Der Lancia Ypsilon (Typ 843) ist ein Kleinwagen des italienischen Automobilherstellers Lancia.

Das Fahrzeug ist der Nachfolger des Lancia Y und wurde im März 2003 auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert und wurde ab Oktober 2003 in Europa verkauft. Das Auto wurde im Lancia-Werk Termini Imerese auf Sizilien produziert.

Die neue Generation des Fahrzeugs wurde Mitte 2011 eingeführt[1]. Die alte Generation wird für die Märkte Italien, Frankreich, Österreich, Portugal und Spanien aber noch weiterhin gebaut. Auf diesen wird der alte Modelltyp parallel zur aktuellen Generation angeboten und hört dort zumeist auf den Namen Lancia Ypsilon 3P, wobei der Namensanhang für 3 Puertas und 3 Portes steht, was in die deutsche Sprache übersetzt Dreitürer bedeutet. Alleinig in Portugal stellt der Typ 843 derzeit den einzigen Vertreter des Ypsilon-Modelle.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines, Design, Karosserie

Heckansicht

Das Design des Lancia Ypsilon stammt vom Centro Stile Lancia und ist eine Weiterentwicklung vom Design des Lancia Y. Laut Lancia wurden auch einige Stilelemente vom Design des Lancia Thesis, Lancia Ardea und Lancia Appia übernommen. Es entstand eine dreitürige Steilhecklimousine, die gegenüber dem Vorgänger in der Länge um fünf Zentimeter und vor allem in der Höhe um knapp 10 cm gewachsen ist. Mit 1,53 m Höhe gehört das Modell zu den höchsten Autos der Kleinwagenklasse und dadurch ergibt sich eine etwas höhere Sitzposition und ein erleichterter Ein- und Ausstieg. Da der Ypsilon nur als dreitürige Version gebaut wird, hat Lancia für Kunden, die ein kleineres fünftüriges Auto bevorzugen, den etwas längeren Minivan Lancia Musa im Modellprogramm vorgesehen, als Ersatz für eine Karosserieversion mit fünf Türen.

Im Jahre 2004 wurde das Design mit dem „European Automotive Design Award“[2] ausgezeichnet und gewann den Titel „L'Automobile più Bella del Mondo“[3] in der Kategorie Kleinwagen.

Während der Vorgänger Lancia Y noch in über 100 Lackierungen bestellt werden konnte, wird der Ypsilon mit einer allgemein üblichen Farbauswahl angeboten. Allerdings werden regelmäßig auch seltenere Lackfarben angeboten, wie Elfenbein, Orange, Gelb, diverse Brauntöne oder Rosa. Besonders mit den seit 2004 angebotenen Zweifarblackierungen („Bi-Colore“) wirkt das Auto individuell bis extravagant. Bei diesen „Bi-Colore“-Lackierungen wird auf das Dach, die Außenspiegel sowie die Heckklappe ein Hochglanz- oder Matt-Lack in einem anderen Farbton aufgetragen. Beim Sondermodell „Versus“ wurden auf Dach und Heckklappe im Siebdruckverfahren Versus Schriftzüge aufgebracht. Mit der Modellüberarbeitung kamen auch verschiedene Leichtmetallfelgen in Zweifarbausführung ins Programm. Bei diesen sind Teile der Felge auf chromähnlichen Hochglanz poliert und die anderen Teile in Anthrazit, Schwarz oder Braun lackiert.

Durch die Schreibweise des Modellnamens wird die Unterscheidbarkeit zum Vorgänger Lancia Y ermöglicht. Statt des einzelnen Buchstabens wird bei diesem Modell nun der Name ausgeschrieben, also Ypsilon statt Y. Die interne Typbezeichnung lautet 843.

Innenraum

Innenraum des Lancia Ypsilon

Im Innenraum fällt die Gestaltung des Armaturenbretts auf. Auf der Oberseite des Cockpits befindet sich über die ganze Innenraumbreite eine Ablage, in deren Mitte die Instrumente angeordnet sind. Direkt unterhalb des Radios und der Bedienungselemente für die Heizung oder Klimatisierung ist der Schalthebel in der Mitte des Armaturenträgers montiert und damit höher als sonst üblich. Das Lenkrad ist immer in Höhe und Tiefe verstellbar, ebenso ist ein höhenverstellbarer Fahrersitz serienmäßig.

Die Sitze können mit Velours, textilem Bezug, Alcantara-Microfaser, Leder und seit dem „Facelift“ stattdessen mit Leder/Alcantara, oft auch in „Bi-Colore“-Ausführung, bezogen sein. Optional gibt es für den Fahrersitz eine Lordosenstütze. Analog zu den Sitzbezügen sind stellenweise auch die Türverkleidungen mit Textil oder Leder bespannt. In dieser Fahrzeugklasse einmalig dürfte es sein, dass immer ein Teil des Armaturenbretts mit Textil oder Leder bezogen ist. Für dieses Modell sind verschiedene Rücksitzbänke erhältlich. Zum einen gibt es eine dreisitzige Rücksitzbank, die sich als ganzes umklappen lässt, zum anderen gibt es eine Sitzbank mit zwei Sitzplätzen, deren Lehne sich dreistufig in der Neigung verstellen und sich ganz umklappen lässt. Je nach Ausstattung kann diese zweisitzige Sitzbank auch in der Länge verschiebbar sein und eine zweigeteilte Lehne haben, die sich im Verhältnis 50:50 in der Neigung in drei Stufen verstellen oder ganz umklappen lässt. Bei letzterer Sitzbankversion ergibt sich durch die Verschiebungsmöglichkeit bei aufrechten Rücksitzlehnen ein variables Kofferraumvolumen zwischen 215 l und 290 l. Lancia gibt keinen Wert für das maximale Kofferraumvolumen bei vollständig umgeklappten Rücksitzen an. Der ADAC hat hierfür 525 l bis Fensterunterkante ermittelt.

Ausstattung

Schriftzug des Ypsilon

Wie seine Vorgänger kann auch dieser Ypsilon, für diese Fahrzeugklasse, überdurchschnittlich ausgestattet werden. Zur Komfort-Serienausstattung gehört immer eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber, Bordcomputer, Drehzahlmesser und Follow-me-home-Funktion mit Abschaltverzögerung der Scheinwerfer. Serienmäßig hat jeder Ypsilon auch die elektrische Servolenkung „Dualdrive“ mit geschwindigkeitsabhängiger Lenkkraftunterstützung. Per Knopfdruck kann bei dieser Lenkung vom Normalmodus in den sogenannten Citymodus gewechselt werden, wodurch die Lenkkraftunterstützung deutlich zunimmt und Stadtfahrten und Parkmanöver erleichtert werden. Ab 70 km/h Fahrgeschwindigkeit ist die Servounterstützung in beiden Modi identisch.

Lancia Ypsilon Bi-Colore (2003–2006)
Lancia Ypsilon "Elle" (2010)

Je nach Ausstattungslinie gehört auch eine manuelle Klimaanlage mit Pollenfilter und Umluftfuktion zur Serienausstattung, sowie 15-Zoll-Leichtmetallräder, CD-Radio mit oder ohne MP3-Wiedergabefunktion, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, Lenkrad und Schaltknauf in Leder und Tempomat „Cruise Control“. Manchmal gehört auch die automatische Zwei-Zonen-Klimaautomatik zur Serienausstattung oder kann gegen Aufpreis bestellt werden. Mit dieser ist es möglich, die Temperatur für die rechte und linke Innenraumhälfte getrennt einzustellen und einen maximalen Temperaturunterschied von 7 Grad zwischen den beiden Innenraumhälften zu realisieren. Die Steuerung erfolgt über eine elektronische Steuereinheit und über Sensoren für die Innen- und Außentemperatur, einen Sensor für die Sonneneinstrahlung und einen Luftqualitätssensor (AQS). Letzterer schaltet bei schlechter Außenluft (etwa in Tunneln) automatisch die Umluftfunktion ein oder aus.


Für den Ypsilon ist ein groß dimensioniertes Glasschiebedach „Granluce“ erhältlich. Dieses Schiebedach nimmt nahzu 70 Prozent des Dachhimmels ein und besteht aus zwei Glaspaneelen (einem festen und einem beweglichen) und zwei Sonnenrollos, die voneinander unabhängig in Richtung Fahrzeugheck gleiten. Außerdem sind noch 16-Zoll-Leichtmetallräder lieferbar, sowie Parksensoren hinten, Raucher-Paket, ISOFIX-Vorrichtung, Regensensor und Dämmerungssensor.

Neben den CD-Radios ist auch ein CD-Wechsler und ein BOSE-Soundsystem erhältlich, das aus sechs Lautsprechern, einem im Kofferraum montierten Subwoofer und einem Verstärker besteht. Ergänzt wird das durch Multifunktionstasten am Lenkrad. Das optionale „Blue&Me-System“ ist eine Bluetooth-Funkfreisprechanlage mit Sprachsteuerung und einem USB-Port zum abspielen von MP3- und WMA-Musikdateien über das Autoradio. Auf Wunsch gibt es auch ein satellitengesteuertes Navigationssystem (GPS) „Connect Nav+“, das einen RDS-Radio mit CD-Player und ein GSM-Telefon beinhaltet. Es bietet die Funktionen WAP, Notruftaste, Sprachsteuerung, Kartendarstellung auf 6,5"-TFT-Farbdisplay und Zugang zu Telematikdienstleistungen.

Neben drei oder vier regulären Ausstattungslinien gibt und gab es etliche Sondermodelle, welche nicht alle in Deutschland angeboten wurden. So gab es den Ypsilon als „Collezione Centenario“, „Moda Milano“, „Momo Design“, „Platino Plus“, „Limited Edition“, „Blue&Me“, „Unique Edition“, „Ego", „E-Collection", „Eco Chic", „edizione“, „Elle“, „Elefantino Blu“, „Elefantino Rosso“ und den Ypsilon „Elefantino“.

Sicherheit

In Deutschland gehören zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung immer vier Airbags (Fahrer-, Beifahrer- und zwei Window-Airbags), Gurtstraffer für die vorderen Sitzplätze, höhenverstellbare Sicherheitsgurte vorne, Kopfstützen und Dreipunktgurte auf allen Sitzplätzen sowie ABS mit elektronischem Bremskraftregler (EBD). Optional gibt es zwei zusätzliche Seitenairbags und ESP mit Berganfahrassistent (Hill Holder), Antriebsschlupfregelung (ASR) und Hydraulic Brake Assistance (HBA). Mit dem Lancia Ypsilon wurde kein Euro NCAP Crashtest durchgeführt.

Modellpflege

Im August 2006 wurde zum 100. Firmenjubiläum von Lancia am Rande der 63. Internationalen Filmfestspiele von Venedig der überarbeitete Ypsilon präsentiert, welcher in dieser Form ab Oktober 2006 im Handel verfügbar war.

Bei diesem Facelift wurde die Front- und Heckschürze umgestaltet, indem die Stoßleisten aus schwarzem, unlackiertem Kunststoff weggelassen wurden und die Form des Kühllufteinlasses und die Nebelscheinwerfer geändert wurden. Seither sind die Stoßfänger komplett lackiert und in der Heckstoßstange wurde eine horizontale Zierleiste und an deren Enden jeweils ein roter Reflektor eingelassen. Durch die neuen Stoßfänger stieg die Fahrzeuglänge um 3,2 Zentimeter leicht an auf 3,81 Meter.

Der Kühlergrill wurde geändert und die höheren Ausstattungslinien bekamen an den Seiten knapp oberhalb der Schweller Chromzierleisten. Zudem wurden die Rückleuchten von rot auf komplett weiß-transparent umgestellt. Die Ausstattungslinien wurden umbenannt und umstrukturiert. Die Sitzbezüge wurden analog zum Lackangebot geändert und bei den Ledersitzbezügen ist die Sitzmittelbahn nun mit Alcantara bezogen und auf den Kopfstützen ist der Ypsilon Schriftzug eingestickt.

Auf der technischen Seite kam es zu kleinen Überarbeitungen des Motorenangebots und zur Einführung des „Blue&Me-Info“-Telematiksystems. Außerdem wurden die Radzierblenden umgestaltet und es wurden zweifarbige Leichtmetallfelgen eingeführt.

Mit der Einführung des Ypsilon „Sport Momo Design“ 2007 hielt das neue Lancia-Marken-Emblem schrittweise Einzug in die Ypsilon-Baureihe.

Technik, Motoren

Die Vorderachse besteht beim Ypsilon aus unteren Dreiecksquerlenkern mit Stabilisator und McPherson-Federbeinen. Die Lenkung besteht aus einer Zahnstangenlenkung mit elektrischer Lenkkraftunterstützung. Die Hinterachse besteht aus einer Verbundlenkerachse mit Stabilisator, Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfer. Die Fahrwerksabstimmung tendiert Richtung Komfort. Die Bodengruppe ist mit der des Fiat Punto II verwandt. Neben 5- und 6-Gang-Schaltgetrieben gab es ein Automatikgetriebe mit 5-Gängen. Dieses sogenannte DFN-Getriebe (DFN für Dolce Far Niente, zu Deutsch: das süße Nichtstun) ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, also ein herkömmliches Schaltgetriebe, bei dem ein Aggregat die Kupplung betätigt und ein weiteres Aggregat die Gänge einlegt, gesteuert von einer Steuerungselektronik. Ein Kupplungspedal gibt es in diesem Fall natürlich nicht. Das Getriebe verbindet den Wirkungsgrad eines Schaltgetriebes mit den Vorzügen einer Getriebeautomatik, allerdings erreicht es durch systembedingter kurzer Schaltpausen nicht den Fahrkomfort einer herkömmlichen Wandlerautomatik. Die Schaltcharakteristik soll sich „selbstlernend“ an den Fahrstil des Fahrers anpassen.

Ecochic.jpg
Benzin-Motoren
  • 1.2 8V, 44 kW (60 PS), 2003–2010
  • 1.2 8V, 51 kW (69 PS), seit 2010
  • 1.2 16V, 59 kW (80 PS), 2003–2006
  • 1.4 8V, 57 kW (77 PS), seit 2006
  • 1.4 16V, 70 kW (95 PS), seit 2003

Zum Modellstart 2003 wurden drei Otto-Motoren angeboten, nämlich der 1.2 8V, der 1.2 16V und der 1.4 16V. Mit der Modellüberarbeitung 2006 wurde der 1.2 16V Motor durch den sparsameren 1.4 8V ersetzt. Alle diese Motoren erfüllten die Euro-4-Abgasnorm. Seit August 2010 wird in Deutschland nur noch der neue 1.2 8V Motor angeboten, der mit 69 PS der bislang sparsamste Benzin-Motor für dieses Modell ist. Er erfüllt die Euro-5-Norm und liegt mit einem CO2-Ausstoß von 114 g/km auf dem Niveau der sparsamsten Diesel-Motoren mit DFN-Getriebe. Üblicherweise waren die Benzin-Motoren mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe kombiniert, nur der 1.4 16V hatte serienmäßig ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder auf Wunsch ein 5-Gang-DFN-Getriebe. Ausschließlich in Italien ist der Ypsilon unter dem Namen EcoChic mit GPL-Autogas-Anlage ab Werk lieferbar.

Diesel-Motoren
  • 1.3 Multijet 16V, 51 kW (70 PS), 2003–2006
  • 1.3 Multijet 16V, 55 kW (75 PS), seit 2006
  • 1.3 Multijet 16V, 66 kW (90 PS), seit 2006
  • 1.3 Multijet 16V, 77 kW (105 PS), seit 2006

Der Lancia Ypsilon ist der erste Lancia dieser Fahrzeugklasse, der mit Diesel-Motoren angeboten wird. Direkt zur Markteinführung war der 1.3 Multijet 16V mit 70 PS erhältlich. Es handelt sich immer um den gleichen 1.3 l Turbodiesel-Motor mit Common-Rail Direkteinspritzung, der mit verschiedenen Modifikationen in vier verschiedenen Leistungsstufen angeboten wurde. Der Motor verfügt über eine Steuerkette statt Zahnriemen und ist auf eine Laufleistung von 250.000 km ausgelegt. Während dieser Zeit soll an dem Motor keine mechanische Wartung nötig sein.

Mit der Modellüberarbeitung 2006 wurde der 70 PS Motor durch die 75 PS Variante ersetzt und zusätzlich kam die 90 PS Variante ins Angebot. Von nun an wurde für die 55 kW und 66 kW Aggregate ein Rußpartikelfilter angeboten. Die 90 PS und 105 PS Motoren hatten Turbolader mit variabler Geometrie. Der 105 PS Motor konnte ausschließlich für den Ypsilon Sport Momo Design ab Baujahr 2007 bestellt werden. Alle Diesel-Motoren erfüllten die Euro-4-Abgasnorm und waren nur mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder mit DFN-Automatik (nicht 105 PS Variante) lieferbar.

Seit Februar 2010 werden in Deutschland keine Dieselmotoren mehr angeboten.

Technische Daten

Belege

  • Lancia Pressemitteilungen (www.lanciapress.com)
  • Lancia Betriebsanleitungen
  • Lancia Magazin 02/03

Weblinks

 Commons: Lancia Ypsilon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Lancia.com: NEWS Lancia at the 81st Geneva International Motor Show
  2. autopareri.com: European Automotive Design Award, abgerufen am 12. August 2010
  3. autopareri.com: L'Automobile più Bella del Mondo (Das schönste Auto der Welt), abgerufen am 12. August 2010



Zeitleiste der Lancia- und Autobianchi-Modelle von 1945 bis heute
Typ Lancia, bis 1969 unabhängig 1969 von Fiat gekauft, seitdem Typennummernkreis von Fiat
Autobianchi, JV zwischen Bianchi, Fiat und Pirelli ab 1967 100 % Teil des Fiat-Konzerns im Ausland als Lancia, in Italien als Autobianchi
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
Kleinstwagen Bianchina Giardinera
Kleinwagen A112 Y10 (156) Y (840) Ypsilon (843) Ypsilon (846)
Kompaktklasse A111 Delta I[2] (831) Delta II (836) Delta III (844)
Mittelklasse Primula Prisma (831) Dedra (835) Lybra (839)
Ardea Appia Fulvia Beta / Trevi (828) Flavia
Obere Mittelklasse Flavia 2000 Gamma (830) Thema (834 / Y9) Kappa (838) Thesis (841) Thema
Coupé / Cabrio Stellina
Fulvia Coupé/Sport Beta Coupé[1] / Spider / Montecarlo (828)
Aurelia Flaminia Gamma Coupé/GT (830) Kappa Coupé
(838)
Sportwagen Stratos
Minivan Musa (350)
Van Zeta (220) Phedra (179) Grand Voyager

[1] auch bei Seat in Spanien gebaut
[2] auch als Saab Lancia 600 in Skandinavien verkauft

  • Unter der Marke „Autobianchi“ vertrieben
  • In Italien unter der Marke „Autobianchi“, im Ausland als „Lancia“ vertrieben
  • Lancia-Modelle, gemeinsam mit PSA entwickelt und bei SEVEL auch als Peugeot, Citroën und Fiat gebaut
  • Lancia-Modelle, aus der Kooperation mit Chrysler, als Lancia in Europa vertrieben

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