Fiat Punto

Fiat Punto
Fiat Punto
Hersteller: Fiat Automobiles S.p.A.
Produktionszeitraum: seit 1993
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Schrägheck, drei-/fünftürig
Cabriolet, zweitürig
Vorgängermodell: Fiat Uno
Nachfolgemodell: keines

Der Fiat Punto ist ein Kleinwagen von Fiat. Er kam als Nachfolger des Fiat Uno in Deutschland im November 1993 auf den Markt. Seit September 2005 wird er in der dritten Modellgeneration verkauft.

Der Punto besitzt einen quer eingebauten Frontmotor und Frontantrieb. Die Räder sind vorn an Querlenkern mit McPherson-Federbeinen und hinten an gezogenen Schwingarmen (Längslenker) mit Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfern[1] aufgehängt. Das Design stammt von Giorgetto Giugiaro.

Inhaltsverzeichnis

Punto Typ 176 (1993–1999)

1. Generation
Fiat Punto Dreitürer (1993–1997)

Fiat Punto Dreitürer (1993–1997)

Produktionszeitraum: 09/1993–10/1999
Motoren: Ottomotoren:
1,1–1,6 Liter
(40–98 kW)
Dieselmotoren:
1,7 Liter 46 kW
1,7 Liter 51 kW
Länge: 3760 mm
Breite: 1625 mm
Höhe: 1460 mm
Radstand: 2450 mm
Leergewicht: 842−1070 kg

Die erste Generation wurde im Mai 1993 als drei- sowie fünftüriges Steilheck in Turin vorgestellt und erhielt den Titel zum „Auto des Jahres 1995". Im Frühjahr 1994 erschien zusätzlich noch ein Cabrio, was ihn u. a. 1996 zum meistverkauften Auto in Europa machte.

Der Punto war der erste Kleinwagen von Fiat mit einer Verzinkung wichtiger Karrosserieteile. Anfangs wurden folgende Ottomotoren angeboten: 40 kW (55 PS), 44 kW (60 PS), 54 kW (73 PS), 65 kW (88 PS) und 98 kW (133 PS)[2]. Letztere Version war der Punto GT mit einem 1,4-Liter-Motor mit Turbolader. Außerdem gab es das Fahrzeug mit Dieselmotoren 46 kW (63 PS) und 51 kW (70 PS).

Mitte 1997 folgte eine leichte Modellpflege u. a. mit anderen Farben und Sitzbezügen, einem etwas dunkleren Armaturenbrett und anderen Stoßfängern. Außerdem wurde der 1,6 Liter Motor mit 88 PS durch einen 1,2 Liter Vierventilmotor mit 85 PS ersetzt.

Ausstattungsvarianten in Deutschland
  • S
  • SX
  • ELX
  • Sporting
  • GT

1995 gab es auch noch die Ausstattungsvarianten "ED", "EL" und "HSD". Letztere hatte für damalige Verhältnisse mit Fahrerairbag (ab 1996 Doppelairbag), ABS und vier Kopfstützen eine besonders gute Sicherheitsausstattung.

Die Variante "6-Speed" gab es nur für den 1,1-l-Motor und hatte ein Sechsganggetriebe. Der Punto "Selecta" hatte ein stufenloses ECVT-Automatikgetriebe.

Die Variante "ED" ("ED" Stand für Economy Drive) mit 55 PS Motor hatte dieselbe Ausstattung wie "S", jedoch mit 5-Gang-Getriebe mit anderer Abstufung, wodurch die maximale Höchstgeschwindigkeit etwas geringer war.

Des Weiteren gab es noch einige Sondermodelle wie Cult, Sole, Stile oder Start.

Motorenübersicht
Modell Hubraum Leistung Bauzeit Bemerkung
Benziner
1.1 8V 1108 cm³ 40 kW (55 PS) 1993–1999
1.2 8V 1242 cm³ 44 kW (60 PS) 1994–1999 auch im Cabrio
1.2 8V 1242 cm³ 54 kW (73 PS) 1993–1999
1.2 16V 1242 cm³ 63 kW (85 PS) 1997–1999 auch im Cabrio
1.4 8V 1372 cm³ 96 kW (130 PS) 1996–1999 nur als GT (mit Turbo)
1.4 8V 1372 cm³ 98 kW (133 PS) 1994–1996 nur als GT (mit Turbo)
1.6 8V 1598 cm³ 65 kW (88 PS) 1994–1997 auch im Cabrio
Diesel
1.7 D 1698 cm³ 42 kW (57 PS) 1996 ohne Turbo
1.7 TD 1698 cm³ 46 kW (63 PS) 1994–1999
1.7 TD 1698 cm³ 51 kW (70 PS) 1994–1999

Technische Daten


Punto Typ 188 (1999–2007)

2. Generation
Fiat Punto Dreitürer (1999–2003)

Fiat Punto Dreitürer (1999–2003)

Produktionszeitraum: 05/1999–04/2007
Motoren: Ottomotoren:
1,2–1,8 Liter
(44–96 kW)
Dieselmotoren:
1,3–1,9 Liter
(51–74 kW )
Länge: 3800–3835 mm
Breite: 1660 mm
Höhe: 1480 mm
Radstand: 2460 mm
Leergewicht: 860–1055 kg

Zum 100. Geburtstag von Fiat wurde im Mai 1999 die zweite Modellgeneration des Fiat Punto vorgestellt. Der Fiat Punto Rallye wurde für Autorennen entwickelt und rennfertig an den Kunden ausgeliefert. Lediglich die Fahrwerksabstimmung musste noch vorgenommen werden. 2001 wurde die „Abarth“-Version mit einem 1.8-16V-Motor und niedrigerem Gewicht vorgestellt.

Im März 2003 rollte der fünfmillionste Wagen für den europäischen Markt vom Band. Im Juni 2005 betrug die Anzahl der bis dahin produzierten Puntos sechs Millionen.

Ausstattungsvarianten in Deutschland
  • S (60 PS Benziner)
  • SX (60 PS Benziner / 80 PS Diesel)
  • ELX (80 PS) Benziner und Diesel
  • HLX (80 PS Benziner)
  • Emotion (85 / 100 PS Diesel)
  • Sporting (80 / 95 PS Benziner)
  • HGT (131 PS Benziner)

Modellpflege

Mitte 2003 erhielt der Punto ein Facelift. Die Ausstattungsvarianten wurden mit der Überarbeitung in Active, Dynamic, Emotion, Sporting und Abarth für das Spitzenmodell (131 PS) umbenannt. Kurzzeitig gab es auch die Varianten Class, GO, Sole, Sound und Start.

Technische Besonderheit ist die elektrisch unterstützte Lenkung. Im "City"-Modus benötigt man sehr wenig Kraft zum Lenken. So lässt sich sehr leicht einparken. Ab 50 km/h wird dann automatisch wieder die "Standardunterstützung" eingestellt, d.h. man benötigt wieder etwas mehr Kraft zum Lenken.

Die zweite Modellgeneration blieb in mehreren Ländern in der fünftürigen Variante als günstiges Einstiegsmodell "Punto Start" bis 2007 im Programm und wird für andere, vor allem osteuropäische Märkte bei Zastava als Zastava 10 produziert und teilweise auch weiterhin als Fiat verkauft (z. B. Ungarn). In Italien und Österreich wird die alte Generation des Punto unter der Bezeichnung Punto Classic weiterhin verkauft.

In Ägypten dagegen wurde der Wechsel nicht vollzogen und der Punto wird seither noch in der alten Version von 1999 bei der El-Mashreq Company weiterhin montiert.[3]


Grande Punto Typ 199 (seit 2005)

3. Generation
Fiat Grande Punto Dreitürer (2005–2009)

Fiat Grande Punto Dreitürer (2005–2009)

Produktionszeitraum: seit 09/2005
Motoren: Ottomotoren:
1,2–1,4 Liter
(48–120 kW)
Dieselmotoren:
1,3–1,9 Liter
(55–96 kW)
Länge: 4030–4065 mm
Breite: 1687 mm
Höhe: 1490 mm
Radstand: 2510 mm
Leergewicht: 1040–1280 kg
Sterne im Euro NCAP-Crashtest Crashtest-Stern 5.svg
CO2-Emission: 108–149 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert (EG-Norm): 4,1–6,0 l/100 km

Im Spätsommer 2005 kam der Grande Punto zunächst als Dreitürer auf den Markt, im Frühjahr 2006 folgte der Fünftürer.

Die dritte Modellgeneration ist um ca. 20 cm länger und ca. 2 cm breiter als das Vorgängermodell (daher das "Grande"). Auch bezüglich der Verarbeitungsqualität sind Fortschritte gemacht worden. Mit 5 Sternen im Euro NCAP-Test gehört der neue Punto zu den sichersten Vertretern seiner Klasse.

Der Grande Punto war im ersten Quartal 2006 das meistverkaufte Auto in Westeuropa, ein Ergebnis, das seit fast zehn Jahren von keinem italienischen Modell mehr erreicht wurde. Der Verkaufserfolg des Grande Punto ist wichtig für die finanzielle Entwicklung des Fiat-Konzerns.

Ein Schwestermodell des Grande Punto soll 2012 auf dem chinesischen Markt unter dem Namen Fiat C-Medium etabliert werden. Hersteller dessen wird die GAC Fiat Automobiles Co., Ltd. in Changsha sein.

Ausstattungsvarianten in Deutschland

In Deutschland werden sieben Ausstattungslinien angeboten: Go, Active, Dynamic, Linea Sportiva Speed, Linea Sportive Racing, Linea Sportiva Sport und Emotion:

  • Active: elektrische Fensterheber vorne, Fahrer- und Beifahrerairbags
  • Dynamic: zusätzlich zu der „Active“-Ausstattung: Seitenairbags vorne, asymmetrisch umklappbare Rücksitzbank, höhenverstellbarer Fahrersitz, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, Klimaanlage manuell
  • Emotion: zusätzlich zu der „Dynamic“-Ausstattung: Kopfairbags vorn und hinten, ESP mit Bremsassistent und Berganfahrtshilfe hill holder,Nebelscheinwerfer, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Blaupunkt-RDS-Autoradio mit CD-Player und sechs Lautsprechern, Radiobedienelemente am Lenkrad
  • Sport: zusätzlich zu der „Emotion“-Ausstattung (ohne 2-Zonen-Klimaanlage): ESP mit Bremsassistent und Berganfahrtshilfe, Heckspoiler und Seitenschweller, vier Sitze (3-Türer, 5 Sitzplätze beim 5-Türer) in sportivem Design, Sportfahrwerk, Autoradio mit CD- und MP3-Player und sechs Lautsprechern

In Österreich ist außerdem die Ausstattungslinie Gran Luce erhältlich, die mit einem Panoramaglasdach und einer Klimaautomatik aufwartet, sowie die sportlich ausgerichtete Linea Sportiva mit u. a. Sportfahrwerk und Leichtmetallfelgen.

Gegen Aufpreis sind weitere Extras erhältlich, wie z. B. die zusammen mit Microsoft entwickelte „Blue + Me“-Funkfreisprechanlage, das Komfortpaket mit Mittelarmlehne und elektrischer Lordosenstütze, das Interscope-HiFi-System, welches zusammen mit einem amerikanischen Unternehmen entwickelt wurde, getönte Scheiben, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und vieles mehr. Für alle Selbstzünder (Dieselmotoren) ist gegen einen Aufpreis ein Partikelfilter lieferbar.

Der Opel Corsa D und der „Grande Punto“ teilen sich die Punto3-ZFA199-Plattform, die gemeinsam mit Fiat entwickelt wurde, daher sind etwa 30 % der Teile und technischen Komponenten identisch.

Seit Mai 2008 erweitert der Abarth Grande Punto mit einem 1,4-l-T-Jet-Motor mit 114 kW (155 PS)[4][5] bzw 132 kW (180 PS) als Supersport die Modellpalette. Für den Abarth Grande Punto 114 kW (155 PS) ist zusätzlich das Performance Kit „esseesse“ erhältlich, welches die Motorleistung auf 132 kW (180 PS)[6] steigert. Diese Abarth-Modelle sollen mit besonders sportlichem Aussehen und anderen Ausstattungen vor allem dem VW Polo GTI und Polo GTI Cup Edition Konkurrenz machen.

Aktuell startet Fiat mit dem Grande Punto S2000 Abarth auch werksseitig in der Intercontinental Rally Challenge, die man 2006 mit dem Piloten Giandomenico Basso gewinnen konnte.

Punto Evo

Seit dem 24. Oktober 2009 wird der Punto Evo sowohl als Drei- als auch als Fünftürer verkauft. Die neue Version besitzt neben optischen Veränderungen u. a. neue sog. MultiAir-Motoren, die seit Januar 2010 bestellbar sind. Mitte 2010 folgte noch die Abarth-Variante mit nun 120 kW (163 PS).

Fiat Punto Evo Dreitürer (seit 2009)
Heckansicht
Fiat Punto Evo Fünftürer (seit 2009)
Fiat Punto Evo Abarth (seit 2010)

Antrieb und Ausstattung weisen gegenüber dem Vorgänger Grande Punto einige Veränderungen auf. Dazu gehören neben der „MultiAir“-Motorentechnologie auch die Sicherheitsausstattung mit serienmäßig nun sieben Airbags inklusive Knie-Airbag sowie das elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Berganfahrhilfe.

Sicherheit
Mit 5 Sternen im Euro-NCAP-Crashtest gehört er zu den sichersten Vertretern seiner Klasse. Sechs Airbags sind serienmäßig ab Version Dynamic, es sind Fahrer- und Beifahrerairbag, zwei Kopfairbags sowie zwei Seitenairbags vorne, optional ist der Knie-Airbag für den Fahrer. Außerdem ist der Punto Evo mit einem Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) mit Antriebsschlupfregelung (ASR) sowie Berganfahrhilfe ausgestattet.

Umweltschutz
Beim Fiat Punto Evo mit den Multiair-Motoren (Benziner) sind CO2-Abgase und Schadstoffemissionen gegenüber den herkömmlichen Motoren reduziert. Diese erfüllen die Euro-5-Abgasnorm.

Start-Stopp-Automatik
Alle Turbodiesel-Triebwerke sowie Euro-5-Benzinmotoren, sind serienmäßig mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet. Dieses System schaltet den Motor beim Einlegen des Leerlaufs und Loslassen der Kupplung automatisch aus, und wieder an, wenn das Kupplungspedal getreten und eingekuppelt wird.

Eco:DriveTM
Das Anwendungsprogramm eco:DriveTM, liefert in Echtzeit Informationen zum Fahrstil und macht Vorschläge, wie man in der aktuellen Fahrsituation umweltfreundlicher fahren und gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch durch optimiertes Schalten, Beschleunigen und Abbremsen optimieren kann – eine energiesparende Fahrweise. Dieses System gab es bereits im Vorgängermodell.

Karosseriedesign
Im Vergleich zum Fiat Grande Punto wurde die Karosserie des Fiat Punto Evo von den Designern des Centro Stile Fiat im Bereich der Kunststoffteile überarbeitet. Auffällige Merkmale sind die prägnant herausgearbeitete Fahrzeugfront, die von charakteristischen Scheinwerfern mit integriertem Tagfahrlicht bestimmt wird, und das markante Design des Hecks. Die überarbeitete Stoßstange bietet zusätzliche Sicherheit im Verkehr. Zierleisten an der Seite betonen laut Fiat die dynamische Linienführung. Hinten setzen Heckleuchten in L-Form Akzente.

Innenausstattung
Genau wie die Karosserie wurde auch der Innenraum des Fiat Punto Evo völlig neu gestaltet. Die Mittelkonsole ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Das obere Segment enthält das Modul für die Audioanlage inklusive mittig positioniertem LC-Display, Belüftungsdüsen und Staufach. Am unteren Teil befinden sich die Bedienungseinrichtungen der Belüftungs- und Klimaanlage. Optional ist auch das neu entwickelte Blue&Me TomTom erhältlich, das Satellitennavigation, Freisprechanlage und Entertainmentfunktionen in einem Gerät vereint. Eine Neuheit ist die erstmals in einem Fahrzeug der Marke Fiat eingesetzte Ambient-Beleuchtung. Die Mittelkonsole wird dabei von einem indirekten Licht beleuchtet.

Der Punto Evo wird in Deutschland in vier Ausstattungsvarianten angeboten:

  • Active: 4 Airbags, Antiblockiersystem für die Bremsen (ABS), elektronische Bremskraftverteilung (EBD), elektronisches Fahrstabilitätsprogramm (ESP) mit Antriebsschlupfregelung (ASR) und Anfahrhilfe am Berg (Hill Holder), elektrisch unterstützte Servolenkung Dualdrive, Wärmeschutzverglasung, höhen- und axialverstellbares Lenkrad, höhenverstellbarer Fahrersitz, elektrisch verstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne, Zentralverriegelung sowie Tagfahrlicht
  • Dynamic (zusätzlich zur Ausstattung Active): 6 Airbags, manuelle Klimaanlage, im Verhältnis 60:40 umklappbare Rücksitzbank, RDS-Autoradio mit CD- und MP3-Player, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel und Türgriffe
  • Racing (zusätzlich zur Ausstattung Dynamic): Nebelscheinwerfer mit integrierter Abbiegelicht-Funktion, Lederlenkrad, Infotainmentsystem Blue&Me, beheizbare Außenspiegel, 16"-Leichtmetallfelgen, getönte Scheiben hinten, verchromte Einstiegsleisten und abgedunkelte Scheinwerfergläser
  • Sport (zusätzlich zur Ausstattung Racing): Ambiente-Beleuchtung des Innenraums, 17"-Leichtmetallfelgen, Dachspoiler und Seitenschweller in Wagenfarbe und verchromte Außenspiegelgehäuse[7]

Die Preise haben sich gegenüber der Vorgängerversion erheblich erhöht, da verschiedene Ausstattungsmerkmale aufgrund der prinzipiellen Ausrüstung mit dem ESP weggefallen sind und nun aufpreispflichtig sind. Die Preise für Sonderausstattungen wurden ebenfalls angehoben, so sind z. B. die Aufpreise für Sonderfarben stark gestiegen.

Motoren

Die Motoren sind mit der neu entwickelten MultiAir-Technologie ausgestattet, die eine Steigerung von Leistung und Drehmoment bei reduziertem Verbrauch möglich machen soll. So bietet zum Beispiel der 1.4 16V MultiAir-Motor des Fiat Punto Evo 12 Prozent mehr Leistung und ein um rund 15 Prozent gesteigertes maximales Drehmoment. Die Ventile auf der Einlassseite werden nunmehr von einem elektrohydraulischen Steuersystem betätigt, was eine unabhängige Betätigung der Einlassventile ermöglicht. Dadurch sind Zeitpunkt und Anzahl der Ventilöffnungen variabel, wodurch die Leistung des Motors erhöht werden soll.

Da die MultiAir-Technologie darüber hinaus die Luftzufuhr zu den Zylindern steuert, wird die in konventionellen Triebwerken zu diesem Zweck verwendete Drosselklappe im Ansaugtrakt nicht mehr benötigt. Sogenannte Drosselklappenverluste, die vor allem bei nicht vollständig geöffneter Drosselklappe bei niedrigen und mittleren Drehzahlen die Effizienz des Motors beeinträchtigen, sollen dadurch komplett eliminiert werden.

Weblinks

 Commons: Fiat Punto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Fiat Grande Punto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Erläuterung mit Bildern der Hinterradaufhängung auf www.motor-talk.de (PDF)
  2. auto motor sport, Heft 18 vom 27. August 1993
  3. http://www.seoudi.com/newmash/bunto.htm
  4. Spiegel online
  5. Auto Bild
  6. Abarth Grande Punto Esseesse Kit
  7. [1]
  8. Fiat.de

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