Beulich

Beulich
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Beulich
Beulich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Beulich hervorgehoben
50.1747611111117.4529972222222310
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Emmelshausen
Höhe: 310 m ü. NN
Fläche: 13,28 km²
Einwohner:

463 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56283
Vorwahl: 06745
Kfz-Kennzeichen: SIM
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 201
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
56281 Emmelshausen
Webpräsenz: beulich.info
Ortsbürgermeister: Friedhelm Vogt
Lage der Ortsgemeinde Beulich im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild

Beulich ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Emmelshausen an.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Beulich liegt auf einem Höhenrücken zwischen dem Ehrbach- und Baybachtal im nordöstlichen Hunsrück.

Zu Beulich gehören auch die Wohnplätze Eckmühl, Haus Eichstiebel, Falkenhof, Grieshof, Neuwieserhöfe, Haus Reischauer und Schmausemühle.[2]

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden von Beulich sind Morshausen, Mermuth und Gondershausen.

Geschichte

Die Kirche von Buliche wird im Jahr 1212 erstmals erwähnt. Beulich bildete mit Morshausen eine Vogtei. Diese Vogtei war als Lehen im Besitz der Herren Boos von Waldeck. Im 14. Jahrhundert wechselt die Oberlehensherrschaft von den Grafen von Sayn zu Kurtrier. Im 15. Jahrhundert treten neben den Boos von Waldeck weitere Mitbesitzer auf. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Beulich besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In dem von fünf Zinnen geteilten Schild oben heraldisch rechts in Silber ein schräglinkes grünes Eichenblatt, daneben heraldisch links ein schwarzer Rost. Unten drei schräg rechts aneinander gereihte rautenförmige silberne Schnallen“.

Die obere Schildhälfte mit dem Eichenblatt verweist auf den reichen Waldbestand der Gemeinde. Der schwarze Rost nimmt Bezug zum Kirchenpatron St. Laurentius. Die untere Schildhälfte bezieht sich auf die ehemalige Zugehörigkeit von Beulich zu den Herren Boos von Waldeck.

Sehenswürdigkeiten

Attraktion war das 1936 errichtete Waldschwimmbad Beulich, das 1991 stillgelegt wurde. Heute wird es als Waldforum genutzt. Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche mit der in den 1990ern aufwändig restaurierten Stumm-Orgel und das 1766 errichtete Gemeindehaus „Bagges“.

Weblinks

 Commons: Beulich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 36 (PDF)
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat

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