ESC 2007

ESC 2007
Teilnehmer (██  Finalteilnehmer, ██  im Halbfinale ausgeschieden,
██  nicht teilgenommen)

Der 52. Eurovision Song Contest fand am 10. und 12. Mai 2007 unter dem Motto „True Fantasy“ in der Hartwall Areena in Finnlands Hauptstadt Helsinki statt. Sieger wurde der serbische Beitrag Molitva von Marija Šerifović.

Nach dem Sieg der Hardrock-Band Lordi im Jahr zuvor erhielt der finnische Sender Yleisradio vom Veranstalter EBU den Auftrag zur Ausrichtung. Finnland, das seit 1961 am Eurovision Song Contest teilnimmt, war damit zum ersten Mal Gastgeber des Wettbewerbs.

Auf Beschluss der EBU ist die Veranstaltung zeitlich etwas nach vorne verlegt worden und fand bereits am zweiten Maiwochenende statt. Entgegen ursprünglichen Plänen, die eine Reduzierung der Zahl der direkt qualifizierten Länder vorsah, hielt die EBU am Ende doch an der seit 2004 praktizierten Teilnehmerregelung fest. Weiterhin qualifizierten sich 14 Länder direkt für das Finale: Die zehn Bestplatzierten des Vorjahrs und die vier größten Beitragszahler der EBU. Die maximale Teilnehmerzahl, ursprünglich auf 40 festgelegt, wurde auf 43 erweitert. Durch die Absage Monacos reduzierte sich die Anzahl der tatsächlichen Teilnehmer schließlich auf 42.

Veranstaltungsort war die Hartwall Areena in Helsinki. Präsentiert wurden die Sendungen von den Moderatoren Jaana Pelkonen und Mikko Leppilampi. Das Televoting im Finale wurde vom finnischen Weihnachtsmann Joulupukki eröffnet.

Nach dem Ausscheiden des Schweizers DJ Bobo im Halbfinale wurden bei den internationalen Buchmachern Verka Serduchka (Ukraine), Dmitri Koldun (Weißrussland), Marija Šerifović (Serbien), die schwedische Band The Ark und die russische Mädchenband Serebro als Favoriten auf den Sieg gehandelt.[1] Dagegen nur Außenseiterchanchen wurden dem deutschen Starter Roger Cicero mit der Swingnummer Frauen regier'n die Welt eingeräumt, am Ende wurde man nur 19. Auch Österreichs Beitrag "Get A Life - Get Alive" von Eric Papilaya schied im Semifinale aus.

Anlässlich des Eurovision Song Contest 2007 in Helsinki gab die finnische Post am 9. Mai 2007 einen Bogen mit 4 Briefmarken heraus. Auf einer Briefmarke ist Mister Lordi Tomi Putaansuu, auf der zweiten die komplette Band Lordi, auf der dritten die früheren finnische Eurovisionsteilnehmer Laila Kinnunen (1961), Marion Rung (1962, 1973), Kirka (1984) und Katri-Helena (1979, 1993) sowie auf der vierten das Symbol des Eurovision Song Contest mit der finnischen Fahne zu sehen.

Inhaltsverzeichnis

Nationale Qualifikation

Die besten Zehn des Vorjahres

  • Armenien: Der armenische Vertreter wurde durch zwei Semifinale (23. und 24. Februar) und ein Finale (25. Februar) bestimmt. Sieger wurde Hayko mit dem Titel Anytime You Need.
  • Bosnien-Herzegowina: Der Beitrag von Bosnien-Herzegowina wurde intern bestimmt. Die Sängerin Marija Šestić trat im Finale mit einer folkloristischen Pop-Ballade auf.
  • Finnland: Die finnische Vorentscheidung wurde à vier Semifinals (20./27. Januar, 3./10. Februar) und einem Finale am 17. Februar 2007 ausgetragen. Hanna Pakarinen wird das Land mit Leave Me Alone vertreten.
  • Griechenland: Der griechische Beitrag wurde am 28. Februar 2007 per Vorentscheid bestimmt. Sarbel mit Yassou Maria siegte mit 39,69 % aller Stimmen vor Christos Dantis, Komponist des griechischen Siegertitels beim Eurovision 2005, mit No Madonna (31,28 %) und der georgischstämmigen Tamta mit With love (29,02 %).
  • Irland: Der irische Fernsehsender RTE hat sich für die Gruppe Dervish entschieden. Der Song, mit dem sie für Irland antreten werden, wurde am 16. Februar 2007 per Televoting gefunden und heißt They Can’t Stop the Spring.
  • Litauen: Litauens Vorentscheid besteht aus mehreren Vorrunden und Semifinals. Das Finale fand am 3. März 2007 statt. Es setzte sich die Band 4Fun mit dem Titel Love or Leave durch.
  • Rumänien: Wie in den Vorjahren bestand die „Selectia Nationala“ 2007 aus zwei Halbfinals und einem Finale, welches am 10. Februar stattfand. Rumänien wird durch Todomondo mit Liubi, liubi, I Love You vertreten.
  • Russland: am 10. März 2007 fällte der Fernsehsender Channel One intern die Entscheidung, dass die Girlgroup Serebro mit dem englischsprachigen Titel Song #1 Russland in Helsinki vertreten wird.
  • Schweden: Die Schweden bestimmten ihren Interpreten wieder durch ein aufwändiges Verfahren: Den Semifinals am 3./10./17./24. Februar folgte eine Zweite-Chance-Runde am 3. März. Im Finale am 10. März 2007 wurde der schwedische Beitrag durch eine Mischung aus Bewertungen von elf Jurys und Televoting bestimmt. Es gewannen The Ark mit dem Titel The Worrying Kind.
  • Ukraine: Sieben Interpreten stellten sich in einem Finale dem Rennen, es gewann Verka Serduchka, eine Drag Queen, mit dem Song Dancing lasha tumbai.

Die Großen Vier

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien leisten den finanziell größten Beitrag zur EBU. Zudem kommen aus diesen Ländern – gemessen an den Zuschauerzahlen – die größten Mitgliedssender der EBU, die zusammen fast eine Viertelmilliarde Menschen versorgen. Um zu vermeiden, dass bei einer schlechten Platzierung im Vorjahr ein Großteil des europäischen Zuschauerpotentials wegbrechen könnte, werden diese Länder grundsätzlich im Finale platziert.

  • Deutschland: Wie schon 2006 stellten sich am 8. März 2007 in der Vorentscheidung im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg drei Kandidaten dem Wettbewerb: Roger Cicero mit Frauen regier’n die Welt, das Mädchentrio Monrose mit Even Heaven Cries und Heinz Rudolf Kunze mit Die Welt ist Pop, wobei sich Cicero deutlich durchsetzen konnte.
  • Frankreich: Die französische Vorentscheidung mit zehn Teilnehmern fand am 6. März 2007 statt. Für den Wettbewerb qualifizierten sich die Fatals Picards mit dem Lied L’Amour à la Française.
  • Großbritannien: In Großbritannien fand die Vorentscheidung erst nach der Auslosung der Startreihenfolge am 17. März statt; es gewann die Popband Scooch mit Flying the Flag (For You).
  • Spanien: Im Gegensatz zu den letzten Jahren gab es in Spanien wieder ein großes Auswahlverfahren mit mehreren Vorrunden und Semifinalen. Das Finale war am 24. Februar 2007, in dem die Boygroup D’Nash mit ihrem Lied I Love You Mi Vida gewählt wurde.

Halbfinale

Folgende Länder nahmen am Halbfinale teil:

  • Albanien: In Albanien gab es zwei Semifinale am 21. und 22. und das Finale am 23. Dezember 2006. Sieger dieses „Festival i Kenges“ wurden Aida & Frederik Ndoci mit dem Lied Hear My Plea, die im Halbfinale ausschieden.
  • Andorra: Der Zwergstaat Andorra wählte seinen Vertreter intern aus und gab ihn am 15. Januar 2007 bekannt. Es handelte sich um die Punk-Rock-Band Anonymous mit dem selbst geschriebenen Song Salvem el món, die jedoch nicht über das Halbfinale hinaus kam.
  • Belgien: Das wallonische Fernsehen RTBF nominierte intern die Gruppe Krazy Mess Groovers (kurz: KMG's) und ihren Funk-Song Love Power, der sich nicht unter die beliebtesten zehn Titel des Halbfinales platzieren konnte.
  • Bulgarien: In einem Semifinale am 3. Februar und dem Finale am 24. Februar 2007 wurden Bulgariens Interpreten, das Duo Eliza Todorowa und Stojan Jankulow mit dem Titel Voda, gefunden. Der Name des Beitrags wurde in Water geändert und Todorova/Yankulov erreichten über das Halbfinale den Finaleinzug.
  • Dänemark: Die Dänen richteten zwei Semifinals am 26. Januar und 2. Februar aus. Die besten Interpreten stellten sich dann am 10. Februar 2007 dem Finale. Es gewann der Travestiekünstler DQ mit dem Titel Drama Queen, der im ESC-Halbfinale ausschied.
  • Estland: Zehn Teilnehmer stellten sich in der estnischen Vorentscheidung in einem Finale am 3. Februar 2007. Unter ihnen war auch die Pop-Rock-Band Vanilla Ninja, die 2005 die Schweiz beim ESC vertrat und Achte wurde. Es gewann Gerli Padar, die Schwester von Tanel Padar (Sieger des ESC 2001), mit dem Song Partners in crime, die im Halbfinale scheiterte.
  • Georgien: Georgien als Debütant des Wettbewerbs bestimmte als Vertreterin die Sängerin Sopho Chalwaschi. Sie stellte in einer Vorentscheidung am 3. März fünf Titel vor und qualifizierte sich mit dem Song Visionary Dream als eine der zehn besten Halbfinalisten.
  • Island: Die Isländer bestimmten ihre Interpreten durch drei Semifinals (20./27. Januar, 3. Februar) und durch das Finale am 17. Februar 2007. Sieger wurde Eiríkur Hauksson mit dem Titel Valentine Lost, der jedoch nicht über das Halbfinale hinaus kam.
  • Israel: Der israelische Sender IBA bestimmte intern die Ethno-Popband Teapacks, die vier Lieder in einer Vorentscheidung im Februar vorstellte. Der Song für Helsinki hieß Push the Button. Das Lied der Teilnehmer sorgte für Kontroversen, da es nach Meinung der Organisationen zu politisch sei und damit gegen die Regularien des Song Contest verstoße. Die Band wollte mit dem Lied auf die Gewalt aufmerksam machen, die für viele Menschen in der Welt „komische Gefühle“ auslöse[2], konnte sich aber nicht unter die Top-10 des Halbfinales platzieren.
  • Kroatien: Die Kroaten bestimmten ihren Interpreten durch zwei Vorrunden am 1./2. März und einem Finale am 3. März 2007 (diese Vorausscheidung wird Dora genannt). Es setzten sich Dragonfly feat. Dado Topić mit Vjerujem u ljubav durch, die im Halbfinale ausschieden.
  • Lettland: Der lettische Vorentscheid bestand aus zwei Vorrunden (27. Januar und 3. Februar) und einem Finale, das am 24. Februar 2007 stattfand. Die Tenorband Bonaparti.lv setzte sich mit dem italienischen Titel Questa notte durch und konnte sich unter die zehn besten ESC-Halbfinalisten platzieren.
  • Malta: Malta richtete am 1. Februar ein großes Semifinale aus, dem am 3. Februar schließlich das Finale folgte. Olivia Lewis mit Vertigo vertrat ihr Land im Halbfinale, schied jedoch aus.
  • Mazedonien: Der mazedonische Vorentscheid fand am 24. Februar 2007 statt. Die bereits 2002 für Mazedonien gestartete Karolina Gočeva konnte sich mit dem in Englisch und Mazedonisch gesungenen, um Folkelemente erweiterten Schlagerpopstück Mojot svet (dt. Meine Welt) durchsetzen. Über das Halbfinale erreichte sie das Finale.
  • Moldawien: Eine Jury wählte in Moldawien aus 34 Beiträgen die drei besten, die sich im Finale dem Televoting stellten. Siegerin wurde Natalia Barbu mit dem Titel Fight, die sich über das ESC-Halbfinale für die Finalrunde qualifizierte.
  • Montenegro: Das mittlerweile unabhängige Montenegro fand in einem Finale per Televoting seinen Interpreten. Der Sänger Stevan Faddy mit dem Song Hajde kroči schied bereits im Halbfinale aus.
  • Niederlande: Intern wurde Edsilia Rombley ausgewählt, die die Niederlande schon beim ESC 1998 vertreten hatte. Am 11. Februar 2007 wurde ihr Song für Helsinki vorgestellt, er heißt On top of the world, der im Halbfinale scheiterte.
  • Norwegen: Wie in Schweden veranstalteten die Norweger drei Semifinals (20. und 27. Januar, 3. Februar), eine Zweite-Chance-Runde am 8. Februar und ein Finale am 10. Februar 2007. Siegerin wurde Guri Schanke mit dem Latino-Pop-Titel Ven a bailar conmigo, die im Halbfinale in Helsinki ausschied.
  • Österreich: Österreich hatte mit dem Sänger und Starmaniateilnehmer Eric Papilaya (erreichte den 5. Platz in der 3. Staffel) seinen Vertreter intern ausgewählt. Er trug den offiziellen Life Ball-Song 2007 mit dem Titel Get a Life – Get Alive für Österreich vor, der im Halbfinale ausschied.
  • Polen: In Polen wurden aus insgesamt 79 Titeln 15 für das Finale, welches am 3. Februar 2007 stattfand, ausgesucht. Sieger wurden The Jet Set mit Time to Party. Bis heute ist noch nicht bekannt, welche Plätze die anderen Teilnehmer machten. Polen schied bereits im ESC-Halbfinale aus.
  • Portugal: Die portugiesische Vorentscheidung mit zehn Teilnehmern fand am 10. März statt, es gewann Sabrina mit dem Titel Dança Comigo (vem ser feliz), die im Halbfinale als 11. nur knapp scheiterte.
  • Schweiz: Die Schweiz bestimmte intern den erfolgreichen Popstar DJ BoBo als Interpreten. Der Song hieß Vampires Are Alive und wurde am 22. Februar 2007 vorgestellt. Als Top-Favorit bei den internationalen Buchmachern schied DJ BoBo bereits im Halbfinale aus.
  • Serbien: Die Serben ermittelten ihren Vertreter durch ein Finale am 8. März 2007. Es setzte sich die Sängerin Marija Šerifović mit Molitva durch, die sich in Helsinki für das Finale qualifizieren konnte und dieses souverän mit 33 Punkten Vorsprung gewann.
  • Slowenien: In Slowenien wurde der Interpret durch zwei Semifinals am 1. und 2. Februar und ein Finale am 3. Februar 2007 ermittelt. Siegerin wurde Alenka Gotar mit Cvet z juga, die sich ebenso unter die zehn beliebtesten Songs des ESC-Halbfinales platzierte.
  • Tschechien: Beim tschechischen Vorentscheid, dem Eurosong, setzte sich am 10. März 2007 die Rockband Kabát mit dem Titel Malá dama durch. Sie verpasste in Helsinki jedoch den Finaleinzug.
  • Türkei: Der Interpret für die Türkei wurde intern bestimmt. Kenan Doğulu vertrat mit dem Lied Shake it up shekerim die Türkei und konnte über das Halbfinale den Finaleinzug perfekt machen. Entgegen ersten Angaben, das türkische Publikum würde aus drei Liedern eines auswählen, führte TRT die Liedauswahl intern durch. Doğulu singt auf Englisch. Das Lied beinhaltet außer shekerim kein anderes türkisches Wort. Shake it up shekerim wurde am 9. März 2007 dem Publikum vorgestellt.
  • Ungarn: Ungarn kehrte nach einem Jahr Pause zurück und sendete den Sieger des „Fonogram“-Musikpreises, der am 24. Februar 2007 ausgetragen wurde, nach Helsinki. Es setzte sich schließlich die Sängerin Magdi Rúzsa mit dem Titel „Unsubstantial blues“ durch, die sich auch unter die beliebtesten zehn Interpreten des Halbfinales platzieren konnte.
  • Weißrussland: Drei Interpreten wurden teilweise durch Televoting und teilweise durch eine Jury ausgewählt. Eine interne Jury wählte den Interpreten aus, der Weißrussland in Helsinki vertreten wird. Die Wahl fiel auf Dmitri Koldun, der über das Halbfinale auch das Finale erreichte.
  • Zypern: Zypern wählte mit der Sängerin Evridiki seinen Vertreter intern aus. Sie konnte sich mit dem französischsprachigen Titel Comme ci comme ça nicht unter die zehn beliebtesten Teilnehmer des ESC-Halbfinales platzieren.

Teilnehmer

Finale

Im Finale am 12. Mai nahmen teil (geordnet nach der Anzahl erreichter Punkte[3]):

Platz Nr. Land Sprache Interpret Titel Punkte
01 17 Serbien Serbien Serbisch Marija Šerifović Molitva 268
02 18 Ukraine Ukraine Ukrainisch, Deutsch, Englisch Verka Serduchka Dancing Lasha Tumbai 235
03 15 Russland Russland Englisch Serebro Song Number One 207
04 22  TurkeiTürkei Türkei Englisch Kenan Doğulu Shake It Up Şekerim 163
05 21 Bulgarien Bulgarien Bulgarisch Eliza Todorowa & Stojan Jankulow Voda (Water) 157
06 03 Weißrussland Weißrussland Englisch Koldun Work Your Magic 145
07 10 Griechenland Griechenland Englisch Sarbel Yassou Maria 139
08 23 Armenien Armenien Englisch, Armenisch Hayko Anytime You Need 138
09 08 Ungarn Ungarn Englisch Magdi Rúzsa Unsubstantial Blues 128
10 24 Moldawien Moldawien Englisch Natalia Barbu Fight 109
11 01 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Bosnisch/Kroatisch/Serbisch Marija Šestić Rijeka bez imena 106
12 11 Georgien Georgien Englisch Sopho Visionary Dream 097
13 20 Rumänien Rumänien Englisch, Italienisch, Spanisch,
Russisch, Französisch, Rumänisch
Todomondo Liubi, Liubi, I Love You 084
14 06 Mazedonien Mazedonien Mazedonisch, Englisch Karolina Gočeva Mojot svet 073
15 07 Slowenien Slowenien Slowenisch Alenka Gotar Cvet z juga 066
16 14 Lettland Lettland Italienisch Bonaparti.lv Questa notte 054
17 05 Finnland Finnland Englisch Hanna Pakarinen Leave Me Alone 053
18 12 Schweden Schweden Englisch The Ark The Worrying Kind 051
19 16 Deutschland Deutschland Deutsch, Englisch[4] Roger Cicero Frauen regier'n die Welt 049
20 02 Spanien Spanien Spanisch, Englisch D'Nash I Love You Mi Vida 043
21 09 Litauen Litauen Englisch 4Fun Love or Leave 028
22 13 Frankreich Frankreich Französisch, Englisch Les Fatals Picards L'amour à la française 019
23 19 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Englisch Scooch Flying the Flag (for You) 019
24 04 Irland Irland Englisch Dervish They Can't Stop the Spring 005

Die grün markierten Länder waren direkt für das Finale qualifiziert. Dies sind die Plätze 1 bis 10 des Vorjahres sowie die vier größten Beitragszahler.

Punkteverteilung

Eurovision Song Contest 2007 Punkte [5]
Gesamt-
Punktezahl
AlbaniaAlbania AndorraAndorra ArmeniaArmenia AustriaAustria BelarusBelarus BelgiumBelgium Bosnia and HerzegovinaBosnia and Herzegovina BulgariaBulgaria CroatiaCroatia CyprusCyprus the Czech Republicthe Czech Republic DenmarkDenmark EstoniaEstonia FinlandFinland FranceFrance MacedoniaMacedonia GeorgiaGeorgia GermanyGermany GreeceGreece HungaryHungary IcelandIceland IrelandIreland IsraelIsrael LatviaLatvia LithuaniaLithuania MaltaMalta MoldovaMoldova MontenegroMontenegro NorwayNorway PolandPoland PortugalPortugal RomaniaRomania RussiaRussia SerbiaSerbia SloveniaSlovenia SpainSpain SwedenSweden SwitzerlandSwitzerland the Netherlandsthe Netherlands TurkeyTurkey UkraineUkraine the United Kingdomthe United Kingdom
1. Serbien 268 1 7 12 7 7 12 6 12 3 8 6 12 8 12 6 8 4 12 7 4 3 3 8 5 12 10 8 5 6 5 12 1 10 12 8 6
2. Ukraine 235 12 6 4 10 1 5 3 5 4 12 3 8 6 4 2 10 5 7 3 6 8 10 12 8 3 7 2 2 12 12 4 8 3 4 7 3 2 1 3 8
3. Russland 207 3 12 12 2 5 3 7 6 2 12 3 2 5 7 6 8 6 1 6 8 7 6 6 8 6 5 3 4 3 7 3 4 5 8 10 6
4. Türkei 163 10 10 12 10 7 10 4 12 10 2 12 1 3 1 1 7 7 2 7 10 12 1 12
5. Bulgarien 157 4 6 4 6 6 10 7 1 5 5 8 4 12 10 2 7 3 5 6 5 4 6 7 10 6 3 5
6. Belarus 145 2 10 4 1 6 2 7 7 8 5 4 4 12 8 7 10 10 3 7 1 1 12 2 12
7. Griechenland 139 7 8 3 8 3 12 12 3 1 3 3 4 10 7 5 1 6 10 4 2 4 4 5 4 10
8. Armenien 138 5 5 10 8 8 10 10 12 2 6 5 2 10 10 8 10 12 5
9. Ungarn 128 6 2 5 4 8 4 10 5 7 8 5 5 4 1 8 2 2 8 12 5 8 3 4 2
10. Moldau 109 4 3 8 4 2 2 1 3 10 5 2 4 2 1 6 10 12 6 1 1 6 2 7 7
11. Bosnien-Herzegowina 106 8 1 8 10 4 7 1 4 3 7 6 8 8 6 8 7 10
12. Georgien 97 5 6 6 1 2 1 1 5 7 3 2 1 6 6 12 4 5 7 2 2 5 8
13. Rumänien 84 10 3 2 5 7 2 8 3 7 1 12 7 1 12 2 2
14. Mazedonien 73 3 1 8 10 8 5 1 10 10 10 6 1
15. Slowenien 66 4 2 7 7 6 4 1 5 8 4 3 3 5 3 4
16. Lettland 54 1 10 10 10 4 3 1 2 6 3 4
17. Finnland 53 7 1 4 6 1 12 5 4 12 1
18. Schweden 51 2 12 8 10 12 7
19. Deutschland 49 6 5 7 5 3 1 2 5 1 7 6 1
20. Spanien 43 12 3 6 1 2 2 4 8 5
21. Litauen 28 1 2 12 10 3
22. Frankreich 19 4 8 2 2 3
23. Vereinigtes Königreich 19 7 12
24. Irland 5 5

Halbfinale

Die Teilnehmer, welche nicht automatisch für die Hauptveranstaltung qualifiziert waren, traten am 10. Mai in einem „Halbfinale“ gegeneinander an. Die zehn besten Teilnehmer (in der Tabelle hellgrün) hatten sich für das Finale qualifiziert. Die genaue Punkteverteilung[6] im Halbfinale wurde erst nach dem Finale bekannt gegeben.

Platz Nr. Land Sprache Interpret Titel Punkte
01. 15 Serbien Serbien Serbisch Marija Šerifović Molitva 298
02. 22 Ungarn Ungarn Englisch Magdi Rúzsa Unsubstantial Blues 224
03. 26  TurkeiTürkei Türkei Englisch Kenan Doğulu Shake It Up Şekerim 197
04. 04 Weißrussland Weißrussland Englisch Koldun Work Your Magic 176
05. 28 Lettland Lettland Italienisch Bonaparti.lv Questa notte 168
06. 01 Bulgarien Bulgarien Bulgarisch Eliza Todorowa & Stojan Jankulow Voda (Water) 146
07 25 Slowenien Slowenien Slowenisch Alenka Gotar Cvet z juga 140
08. 06 Georgien Georgien Englisch Sopho Visionary Dream 123
09. 18 Mazedonien Mazedonien Mazedonisch, Englisch Karolina Gočeva Mojot svet 097
10. 09 Moldawien Moldawien Englisch Natalia Barbu Fight 091
11. 17 Portugal Portugal Portugiesisch Sabrina Dança comigo (vem ser feliz) 088
12. 21 Andorra Andorra Katalanisch, Englisch Anonymous Salvem el món 080
13. 05 Island Island Englisch Eiríkur Hauksson Valentine Lost 077
14. 14 Polen Polen Englisch The Jet Set Time to Party 075
15. 03 Republik Zypern Zypern Französisch Evridiki Comme ci, comme ça 065
16. 13 Kroatien Kroatien Kroatisch, Englisch Dragonfly feat. Dado Topić Vjerujem u ljubav 054
17. 11 Albanien Albanien Englisch Frederik Ndoci & Aida Hear My Plea 049
18. 19 Norwegen Norwegen Englisch, Spanisch Guri Schanke Ven a bailar conmigo 048
19. 12 Dänemark Dänemark Englisch DQ Drama Queen 045
20. 08 Schweiz Schweiz Englisch DJ BoBo Vampires Are Alive 040
21. 10 Niederlande Niederlande Englisch Edsilia Rombley On Top of the World 038
22. 23 Estland Estland Englisch Gerli Padar Partners in Crime 033
23. 07 Montenegro Montenegro Serbisch Stevan Faddy Ajde, kroci 033
24. 02 Israel Israel Englisch, Französisch, Hebräisch Teapacks Push the Button 017
25. 20 Malta Malta Englisch Olivia Lewis Vertigo 015
26. 24 Belgien Belgien Englisch The KMG's Love Power 014
27. 27  OesterreichÖsterreich Österreich Englisch Eric Papilaya Get a Life – Get Alive 004
28. 16 Tschechien Tschechien Tschechisch Kabát Malá dáma 001

Winnerstour

2007 führte die EBU die sogenannte Winnerstour ein. Zur besseren Promotion des Siegertitels, wurde für den Gewinner eine Tour durch Dänemark, Schweden, Griechenland, Deutschland, die Niederlande und Spanien organisiert und ein dafür vorgesehener Privatjet zur Verfügung gestellt. Empfangen wurde Marija Serifovic von den jeweiligen ESC-Interpreten der Länder. Mit eingeplant waren TV-Auftritte, Interviews für Magazine und Zeitungen, Live-Chats mit Fans, sowie Auftritte auf zentralen Plätzen der jeweiligen Städte.

In den kommenden Jahren sollen noch mehr Länder in die Tour miteinbezogen werden.

Kritik

Beim Eurovision Song Contest 2007 kamen vor allem negative Kritiken stärker als zuvor auf. Bemängelt wurde das Televoting-Verfahren, bei dem die Zuschauer aus den einzelnen Ländern für Beiträge aus jeweils anderen Teilnehmerstaaten telefonisch abstimmen können. Eine deutsche Boulevardzeitung witterte gar, ost- und südosteuropäische Länder hätten sich gegenseitig die Punkte zugeschanzt. Die Begründungen sind vielseitig: Einerseits besteht im Balkan eine kulturelle Verbundenheit; zum Anderen würden die Beiträge dieser Länder den Musikgeschmack untereinander besser treffen.

Dieser Kritik widerspricht, dass sich die Rangliste der ersten Zehn auch dann nur unwesentlich verändert hätte, wenn nur westeuropäische Länder stimmberechtigt gewesen wären. [7]

Zur ganzen Problematik siehe auch Abschnitt "Kritik" im Hauptartikel.

Weblinks

Quellen

  1. vgl. „Die Favoriten der Wettbüros“ bei eurovision.de (11. Mai 2007)
  2. Tagesschau: Eurovision mit oder ohne „Teapacks“?
  3. Eurovision Song Contest 2007 – Ergebnistabelle. Eurovision.tv. Abgerufen am 26. Mai 2008.
  4. http://www.zeit.de/news/artikel/2007/05/02/101329.xml
  5. Eurvision Song Contest 2007 Official results table. Eurovision.tv. Abgerufen am 19. Mai 2007.
  6. Eurovsion Song Contest Semi-Final score board
  7. http://www.bildblog.de/2258/warum-mag-uns-eigentlich-keiner

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