- Grebs-Niendorf
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Wappen Deutschlandkarte 53.2511.321Koordinaten: 53° 15′ N, 11° 18′ OBasisdaten Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern Landkreis: Ludwigslust-Parchim Amt: Dömitz-Malliß Höhe: 21 m ü. NN Fläche: 31,17 km² Einwohner: 674 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km² Postleitzahl: 19294 Vorwahlen: 038750, 038754 Kfz-Kennzeichen: LWL Gemeindeschlüssel: 13 0 76 053 Adresse der Amtsverwaltung: Goethestraße 31
19303 DömitzWebpräsenz: Bürgermeister: Detlef Schranck Lage der Gemeinde Grebs-Niendorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim Grebs-Niendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Dömitz-Malliß mit Sitz in der Stadt Dömitz verwaltet.
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Die Gemeinde befindet sich in der Griesen Gegend am Nordrand einer Endmoräne. Das Gebiet um Grebs-Niendorf liegt zwischen der Rögnitz und dem Eldekanal. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der Galgenberg bei Schlesin mit 42,3 m ü. NN, die Wiesenniederungen der Rögnitz haben eine Höhe von etwa 20 m ü. NN. Grebs-Niendorf wird durch ausgedehnte Nadelwälder südlich von Schlesin und südlich von Niendorf an der Rögnitz und dem Wiesengebiet um die Rögnitz geprägt.
Gemeindegliederung
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Grebs, Niendorf an der Rögnitz, Menkendorf und Schlesin, sowie die Siedlung Neu-Grebs.
Geschichte
Erste Siedlungshinweise gibt es mit einem slawischen Burgwall an der nördlichen Gemeindegrenze zu Leussow bei Menkendorf, der aus der Zeit zwischen 900 und 1200 stammt.Grabungen haben ergeben, dass ein die Burg umschließender Wall aus einer Holz-Erde-Konstruktion errichtet war. Dieser erhebt sich heute noch deutlich aus dem Gelände. Der Ort Niendorf wurde 1431 als Neyedorp, Grebs im Jahr 1285 als Grebece erstmalig urkundlich erwähnt. Die vormals selbständigen Gemeinden Grebs und Niendorf an der Rögnitz schlossen sich am 13. Juni 2004 zur neuen Gemeinde Grebs-Niendorf zusammen.[2]
Religion
Die evangelischen Christen in Grebs-Niendorf gehören zur Kirchgemeinde Conow der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, in Niendorf gibt es eine kleine Kapelle. Auf katholischer Seite gehört Grebs-Niendorf zum Gebiet der Pfarrgemeinde Maria Rosenkranzkönigin zu Dömitz, Erzbistum Hamburg.
Sehenswürdigkeiten
- Burgwall in Menkendorf, hölzerne Anlagen bis 2010 nachgebaut (ohne Anspruch auf Originaltreue)
Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Grebs-Niendorf aufgeführt.
Vereine
- Der Jugendhof Mullewapp e.V. kann für Schullandheim-ähnliche Fahrten genutzt werden. Hier befindet sich auch die Theaterscheune Mullewapp, die sowohl für Aufführungen, als auch als Probebühne genutzt wird.
- Der Gemeinnützige Heimat- und Museumsverein Grebs und Umgebung e.V. wurde am 21. April 1995 gegründet und hat die Pflege ländlichen Kulturgutes sowie die Nutzung der Heimatscheune als Museum für traditionelle Landtechnik als Vereinsziele.
- In der Erntekronen GmbH werden jährlich zur Erntedankzeit traditionelle Erntekronen gebunden, die dann ausgestellt und bewertet werden. Mit geschmückten Wagen und in alten Kostümen werden Erntefeste in anderen Orten besucht.
Verkehr
Grebs liegt ca. 3,5 Kilometer nördlich von der Bundesstraße 191 bei Malliß. Seit der Einstellung der Bahnstrecke Ludwigslust–Dömitz besteht im öffentlichen Nahverkehr ausschließlich eine Busverbindung.
Einzelnachweise
- ↑ Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
Weblinks
- Alte Webseite Grebs
- Alte Webseite Niendorf
- Die Homepage des Freundeskreises "Slawischer Burgwall bei Menkendorf"
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