- Jürgenstorf
-
Wappen Deutschlandkarte
Hilfe zu Wappen53.66666666666712.964Koordinaten: 53° 40′ N, 12° 54′ OBasisdaten Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte Amt: Stavenhagen Höhe: 64 m ü. NN Fläche: 22,36 km² Einwohner: 1.133 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km² Postleitzahl: 17153 Vorwahl: 039955 Kfz-Kennzeichen: DM Gemeindeschlüssel: 13 0 71 070 Gemeindegliederung: 4 Ortsteile Adresse der Amtsverwaltung: Schloss 1
17153 StavenhagenBürgermeister: Günter Schröder Lage der Gemeinde Jürgenstorf im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Jürgenstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Gemeinde liegt nordwestlich von Neubrandenburg. Sie gehört dem Amt Stavenhagen an, das seinen Verwaltungssitz in der Reuterstadt Stavenhagen hat.
Inhaltsverzeichnis
Geografie und Verkehr
Jürgenstorf liegt etwa fünf Kilometer südlich von Stavenhagen. Die B 194 führt durch die Gemeinde.
Ortsteile
- Krummsee
- Rottmannshagen
- Voßhagen
- Jürgenstorf
Geschichte
Jürgenstorf wurde vermutlich im Rahmen der deutschen Ostkolonisation gegründet und nach dem Lokator Jürgen benannt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort fast vollständig zerstört. Von den ansässigen neun Bauern- und sieben Kossätenstellen überlebten nur vier Personen. Auch die Kirche wurde zerstört und 1700 wieder neu erbaut.
Die Ortsteile Krummsee und Voßhagen sind beide ehemalige kleine Gutsdörfer. In Krummsee bestimmen Aufsiedlungsgehöfte das Dorfbild.
Sehenswürdigkeiten
Die Dorfkirche zu Jürgenstorf wurde im Jahr 1700 als Fachwerkkirche erbaut. Teile der Kirche, insbesondere der Unterbau des rechteckigen Westturms, stammen noch von einem Vorgängerbau um 1400. Zur historischen Ausstattung der Kirche zählen ein Schnitzaltar aus dem späten 15. Jahrhundert mit vielfiguriger Kreuzigungsgruppe sowie Figuren aller zwölf Apostel, außerdem eine weitere alte geschnitzte Kreuzigungsgruppe sowie Kanzel und Patronatsloge aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem umliegenden Friedhof ist das Grab des Gutsinspektors Johann Friedrich Schecker (1775-1848), welcher literarisches Vorbild für den „Unkel Bräsig” von Fritz Reuter war. An den Gutinspektor erinnert auch eine Skulptur des Bildhauers Günter Kaden auf dem „Entspektor-Bräsig-Platz”.
Vom ehemaligen Schloss in Jürgenstorf künden noch die Torhäuser der einstigen barocken Gutsanlage, deren Hauptgebäude jedoch 1910 neu erbaut und später zu Wohneigentum parzelliert wurde.
In Jürgenstorf befindet sich auch das Technikmuseum des örtlichen Oldtimervereins.
In Rottmannshagen befindet sich die ehemalige Gutsanlage mit den sanierten Kavaliershäusern und einigen Wirtschaftsgebäuden. Die Kavaliershäuser sind zweigeschossige, neunachsige Backsteinbauten mit Mansarddächern. Das 1728 bis 1732 erbaute Herrenhaus brannte zum Kriegsende 1945 ab und wurde später durch einen kleineren Neubau ersetzt. Sehenswert ist außerdem die Kapelle mit Friedhof am Ortsrand von Rottmannshagen.
Politik
Bundestagswahlen
Bei der Bundestagswahl 2009 musste die SPD einen großen Verlust von 15,3 % im Wahlbezirk Jürgenstorf hinnehmen und kam nur noch auf 13,9 %. Sie erhielt damit nur etwas mehr Rückhalt als die FDP, welche sich im Vergleich zu 2005 um 7,3 % auf nunmehr 13,2 % steigern konnte. Auch die Grünen konnten in Jürgenstorf mehr Wähler gewinnen und steigerten sich um 3,1 % auf nun 6,5 %. Die Gewinner des Wahlbezirkes Jürgenstorf waren Die Linke, welche mit 31,7 % (+4,9 %) den meisten Zuspruch erhielt und die CDU, welche mit 29,6 % (-0,4 %) im Vergleich zu 2005 stabil blieb.[2]
Weblinks
- Literatur über Jürgenstorf in der Landesbibliographie MV
- Website zur Gemeinde Jürgenstorf
- Jürgenstorf auf www.stavenhagen.de
- Ortsteil Rottmannshagen
Einzelnachweise
- ↑ Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ http://sisonline.statistik.m-v.de/orte/entwicklung/1353/11/Juergenstorf/Ergebnisse_der_Bundestagswahl
Alt Schwerin | Altenhagen | Altenhof | Altentreptow | Ankershagen | Bartow | Basedow | Beggerow | Beseritz | Blankenhof | Blankensee | Blumenholz | Bollewick | Borrentin | Bredenfelde | Breesen | Breest | Briggow | Brunn | Buchholz | Burg Stargard | Burow | Bütow | Cammin | Carpin | Cölpin | Dargun | Datzetal | Demmin | Duckow | Eichhorst | Faulenrost | Feldberger Seenlandschaft | Fincken | Friedland | Fünfseen | Galenbeck | Genzkow | Gielow | Glienke | Gnevkow | Godendorf | Göhren-Lebbin | Golchen | Gotthun | Grabow-Below | Grabowhöfe | Grammentin | Grapzow | Grischow | Groß Dratow | Groß Gievitz | Groß Kelle | Groß Miltzow | Groß Nemerow | Groß Plasten | Groß Teetzleben | Grünow | Gültz | Gülzow | Helpt | Hinrichshagen | Hohen Wangelin | Hohenbollentin | Hohenmocker | Hohenzieritz | Holldorf | Ivenack | Jabel | Jürgenstorf | Kargow | Kentzlin | Kieve | Kittendorf | Klein Vielen | Kletzin | Klink | Klocksin | Knorrendorf | Kratzeburg | Kriesow | Krukow | Kublank | Kummerow | Lansen-Schönau | Lapitz | Lärz | Leizen | Lindenberg | Lindetal | Ludorf | Malchin | Malchow | Mallin | Massow | Meesiger | Melz | Mildenitz | Mirow | Möllenbeck | Möllenhagen | Mölln | Moltzow | Neddemin | Neetzka | Neubrandenburg | Neuenkirchen | Neu Gaarz | Neukalen | Neustrelitz | Neverin | Nossendorf | Nossentiner Hütte | Penkow | Penzlin | Petersdorf | Pragsdorf | Priborn | Priepert | Pripsleben | Puchow | Rechlin | Ritzerow | Röbel/Müritz | Röckwitz | Roggentin | Rosenow | Sarow | Schloen | Schönbeck | Schönfeld | Schönhausen | Schwarz | Schwinkendorf | Siedenbollentin | Siedenbrünzow | Sietow | Silz | Sommersdorf | Sponholz | Staven | Stavenhagen | Stuer | Torgelow am See | Trollenhagen | Tützpatz | Userin | Utzedel | Varchentin | Verchen | Vielist | Vipperow | Voigtsdorf | Vollrathsruhe | Walow | Waren (Müritz) | Warrenzin | Werder | Wesenberg | Wildberg | Woggersin | Wokuhl-Dabelow | Wolde | Woldegk | Wredenhagen | Wulkenzin | Wustrow | Zepkow | Zettemin | Zirzow | Zislow
Wikimedia Foundation.