- Borrentin
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Wappen Deutschlandkarte
Hilfe zu Wappen53.81666666666712.96666666666739Koordinaten: 53° 49′ N, 12° 58′ OBasisdaten Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte Amt: Demmin-Land Höhe: 39 m ü. NN Fläche: 48,09 km² Einwohner: 917 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km² Postleitzahl: 17111 Vorwahl: 039994 Kfz-Kennzeichen: DM Gemeindeschlüssel: 13 0 71 014 Gemeindegliederung: 8 Ortsteile Adresse der Amtsverwaltung: Goethestraße 43
17109 DemminWebpräsenz: Bürgermeister: Eckhard Wach Lage der Gemeinde Borrentin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Borrentin ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Sie liegt südlich von Demmin. Sie gehört dem Amt Demmin-Land an, das seinen Verwaltungssitz in der Demmin hat. Bis zum 1. Juli 2004 war Borrentin Amtssitz des Amtes Borrentin.
Inhaltsverzeichnis
Geografie und Verkehr
Borrentin liegt etwa zwölf Kilometer südlich von Demmin und zwölf Kilometer nördlich von Stavenhagen. Die Bundesstraße 194 führt durch die Gemeinde. Westlich der Gemeinde befindet sich der Kummerower See. Bis in die 1950er Jahre besaß der Ortsteil Metschow einen Kleinbahnanschluss.
Ortsteile
- Borrentin
- Gnevezow
- Lindenhof
- Metschow
- Moltzahn
- Pentz
- Schwichtenberg
- Wolkwitz
Geschichte
Borrentin wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt, der Ortsteil Metschow im Jahre 1255. Auch weitere Ortsteile können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Wohl auch Wolkwitz wurde bereits im 13. Jahrhundert besiedelt. In den 1960er Jahren erlangte der Ortsteil Gnevezow eine gewisse Zentralfunktion, da dort die landwirtschaftlichen Betriebe zusammengelegt und Neubauten errichtet wurden, woraufhin es in umliegenden Orten wie im Ortsteil Moltzahn zu einer starken Abwanderung kam.
Eingemeindungen
Gnevezow und Metschow wurden am 1. Januar 2003 nach Borrentin eingemeindet.[2]
Sehenswürdigkeiten
- Die Dorfkirche in Gnevezow ist eine rechteckige Feldsteinkirche aus dem 16. Jahrhundert unter Verwendung von Backsteinen mit historischer Ausstattung aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
- Die Dorfkirche Moltzahn ist ein Feldsteinbau aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche ist teilweise aus älterem Baumaterial errichtet. Die historische Ausstattung der im Inneren sehr schlichten Kirche wurde bei einer Renovierung in den 1960er Jahren entfernt. Der bedeutendste Kunstschatz der Kirche ist ein spätmittelalterliches Holzkruzifix am Altar.
- Die Dorfkirche in Schwichtenberg ist ein rechteckiger Feldstein- und Ziegelbau aus dem frühen 16. Jahrhundert mit polygonalem Ostschluss. Später wurde nach Westen ein Turm mit Fachwerkunterbau und verbrettertem Aufbau ergänzt. Die Kirche besitzt eine Grüneberg-Orgel von 1863.
- Die Dorfkirche Wolkwitz ist ein schlichter Backstein- und Feldsteinbau auf Feldsteinsockel, die ältesten Teile der Kirche stammen wohl aus dem 13. Jahrhundert. Der bedeutendste Kunstschatz ist die Wolkwitzer Madonna, eine Madonnenschnitzerei um 1250. Zur weiteren Ausstattung zählen ein spätgotischer Schnitzaltar sowie Kanzel, Patronatsloge und fünf Grabplatten um 1600.
- Gutshaus Borrentin (ehemaliger Amtssitz und jetzt im Privatbesitz)
- Zwei Gräber auf dem Gemeindefriedhof für einen polnischen Zwangsarbeiter und das Kind einer Zwangsarbeiterin aus dem Jahre 1942
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
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